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HI ERN nahm an der “Langen Nacht der Wissenschaften 2017“ teil

Als Neueinsteiger nahm das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg an der „Langen Nacht der Wissenschaften“ teil.

Diese beliebte Veranstaltung, die alle zwei Jahre in Erlangen, Nürnberg und Fürth stattfindet, brachte Menschen jeden Alters auf den südlichen FAU-Campus in Erlangen, um sich über unsere Wissenschaft und sich zudem über alternative Energiequellen für ihre zukünftigen Autos zu informieren.


















Der Toyota Mirai ist unser neues Dienstfahrzeug. Die Besucher hatten die Möglichkeit, sich über die zugrundeliegende Technik, die Besonderheiten und die Praktikabilität des Fahrzeugs zu informieren. Zur besseren Demonstration haben wir vor kurzem Folien auf der einen Seite des Autos angebracht, die die genaue Position der technischen Komponenten wie Brennstoffzelle, Batterie und Wasserstofftanks im Fahrzeug sichtbar macht. Die Mitarbeiter des HI ERN konnten viele Fragen beantworten, die während der Veranstaltung aufkamen. Im üblichen Motorraum befindet sich der Elektromotor, der das Auto antreibt. Er wird zum einen von der Brennstoffzelle und zum anderen von einer kleinen Batterie gespeist, welche während der Fahrt aufgeladen werden kann. Die Brennstoffzelle arbeitet mit gasförmigen Wasserstoff, das in zwei Tanks im Heck des Autos gespeichert wird. Die einzige Emission, die während der Fahrt entsteht, ist reines Wasser. Weitere Informationen finden Sie auch hier.



Wir nutzten die Gelegenheit, einige Alltagsgegenstände unter unserem konfokalen Lasermikroskop zu untersuchen und waren positiv überrascht von den Ergebnissen. Durch die Kombination von optischer Mikroskopie mit einer Rastersonde, die die Oberfläche der Probe untersuchen kann, analysierten wir Münzen, Blätter, Schokoladenstücke und alles, was unsere Gäste in ihren Taschen fanden. Das Bild links zeigt den Adler auf dem Brandenburger Tor, der auf der Rückseite einer 50-Cent-Münze eingraviert ist.






































Es wurden Diskussionsrunden geführt, bei denen es darum ging, welches Material unter dem Mikroskop interessanter aussieht oder aber welche Energiespeicherlösung in einer fossilen, brennstofffreien Wirtschaft sinnvoller oder effizienter ist. Unabhängig vom wissenschaftlichen Wert von Papiergeweben unter dem Mikroskop war das Interesse an unserer Forschung und das Feedback von allen und vor allem von einigen Nachwuchswissenschaftlern unglaublich, so dass sich die lange und anstrengende Nacht für jeden lohnt.

AusstellungCopyright: F. Speck

Vielen Dank für Ihren Besuch an unserem Stand!

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