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Aus dem Labor auf die Schiene

Forscher des HI ERN planen Wasserstoffzüge mit LOHC-Technologie.

Rail tracksCopyright: hxdyl - stock.adobe.com

Ein großer Teil des Schienennetzes in Deutschland ist nicht elektrifiziert, insbesondere Abschnitte im Nahverkehr. Eine große Anzahl dieser Schienen wird in Zukunft nicht mehr elektrifiziert, da einige davon nicht für Elektrolokomotiven geeignet sind oder eine Elektrifizierung nicht wirtschaftlich oder zu zeitaufwendig ist. Eine Lösung für diesen Teil des Schienennetzes sind Wasserstoffzüge. Für Wasserstoff müsste jedoch eine völlig neue Infrastruktur entlang des Schienennetzes installiert werden. LOHC ("Liquid Organic Hydrogen Carrier") würde als sichere, nachhaltige Mehrwegflasche für den ansonsten flüchtigen Wasserstoff dienen. Ein Liter LOHC kann bis zu 650 Liter Wasserstoff sicher speichern. Die Wissenschaftler des HI ERN wollen die Lokomotiven direkt mit dem beladenen LOHC betanken. Der gespeicherte Wasserstoff wird bei Bedarf katalytisch freigesetzt und nutzt die Energieversorgung des Zuges. Neben der katalytischen Freisetzung an Bord verfolgen die Wissenschaftler des HI ERN einen sehr innovativen Ansatz: die direkte LOHC-Brennstoffzelle. Eine chemische Umwandlungseinheit für die Wasserstofffreisetzung wäre nicht mehr erforderlich. Dieser Ansatz wurde bereits in den Labors von HI ERN getestet.

Link zur deutschen Pressemitteilung: Pressemitteilung "Aus dem Labor auf die Schiene"

Kontaktpersonen:

Prof. Dr. Peter Wasserscheid
Forschungszentrum Jülich GmbH
Direktor Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg (HI ERN)
Tel.: 09131 85-20843
E-Mail: p.wasserscheid@fz-juelich.de

Dr.-Ing. Patrick Preuster
Forschungszentrum Jülich GmbH
Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg (HI ERN)
Tel.: 09131 85-67421
E-Mail: p.preuster@fz-juelich.de

Pressekontakt:

Tobias Schlößer
Forschungszentrum Jülich GmbH
Unternehmenskommunikation
Tel.: 02461 61-4771
E-Mail: t.schloesser@fz-juelich.de

Dr. Susanne Spörler
Forschungszentrum Jülich GmbH
Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg (HI ERN)
Tel.: 09131 85-20249
E-Mail: s.spoerler@fz-juelich.de

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