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HI ERN 2020: Zahlen und Fakten

Mitarbeiter, Drittmittel, Publikationen, Auszeichnungen – ein Blick in die Statistik zeigt: Das vergangene Jahr war erneut ein erfolgreiches für das HI ERN.

Das Jahr 2020 war für das 2013 gegründete Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg (HI ERN) trotz der Covid-19-Pandemie ein erfolgreiches Jahr – und das auf allen Ebenen.

140 Menschen…

…arbeiteten Ende 2020 am HI ERN. Ein Zuwachs von 25 % im Vergleich zum Vorjahr (Dezember 2019: 112 Beschäftigte). Zieht man die Zahlen von 2015 heran, wird noch deutlicher, wie erfolgreich das Institut in den vergangenen Jahren gewachsen ist: Gerade einmal neun Angestellte forschten und arbeiteten damals am HI ERN.

140 Beschäftige arbeiteten Ende 2020 am HI ERN. Copyright: HI ERN/ Reinhardt

Den größten Anteil, nämlich etwas mehr als die Hälfte aller Angestellten, machen heute die Doktoranden (72 Beschäftigte) aus. Ein Zeichen dafür, dass am HI ERN viel Wert darauf gelegt wird, die Top-Wissenschaftler von morgen selbst auszubilden. Es ist unsere Investition in die Zukunft.

13,8 Mio. €…

… standen dem HI ERN 2020 als Drittmittel zur Verfügung und damit so viel in nur einem Jahr wie noch nie. So beliefen sich die verfügbaren Drittmittel 2019 auf rund 9,2 Mio. €, 2018 auf etwa 2,1 Mio. €.

13,8 Millionen Euro verfügbare Drittmittel im Jahr 2020.Copyright: HI ERN/ Reinhardt

Den größten Anteil an den verfügbaren Drittmitteln hatte im vergangenen Jahr mit 64,5 % – inklusive des millionenschweren Zug-Projekts – die Forschungsabteilung Chemische Wasserstoffspeicherung (8,9 Mio. €), gefolgt von der Forschungsabteilung Hochdurchsatzmethoden der Photovoltaik (2,6 Mio. €; 18,8 %) und der Forschungsabteilung Elektrokatalytische Grenzflächenverfahrenstechnik (1 Mio. €; 7,2 %).

Solche eingeworbenen Drittmittel machen – neben der Grundfinanzierung durch die HGF – die Spitzenforschung am HI ERN möglich.

122 Publikationen…

… im Jahr 2020 zeigen, dass diese Investitionen schon heute Früchte tragen. Im Vergleich zum Vorjahr (76 Publikationen) bedeutet diese Zahl eine Steigerung um rund 61 %.

122 Publikationen im Jahr 2020. Copyright: HI ERN/ Reinhardt

Zu den Publikationen im vergangenen Jahr zählten auch Veröffentlichungen in verschiedenen Nature Journalen, die in der internationalen Fachwelt herausragendes Ansehen genießen. Die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Abhandlungen und Ergebnissen in Journalen und Büchern ist ein bedeutender Bestandteil des Forschungsprozesses. Das HI ERN, so zeigen die Zahlen, kann hier einen zunehmenden Beitrag verzeichnen.

Zahlreiche Auszeichnungen…

… für HI ERN-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler im Jahr 2020 bestätigen diese Entwicklung. So zählte Prof. Dr. Christoph Brabec, Direktor des HI ERN und Leiter der Forschungsabteilung Hochdurchsatzmethoden der Photovoltaik, erneut zu den am häufigsten zitierten Wissenschaftlern der Welt. Er erhielt diese Auszeichnung in der Kategorie Materialwissenschaften bereits zum achten Mal in Folge.

Auch Dr. Retha Peach (Teamleiterin Grenzflächenverfahrenstechnik für die Wasserelektrolyse) und Dr. Moritz Wolf (Teamleiter Effiziente Wasserstofffreisetzung) wurden prämiert: Dr. Peach erhielt das Georg Forster-Forschungsstipendium der Alexander von Humbold Stiftung; Dr. Wolf wurde – neben dem EAM-Starting-Grant 2020 – bei der internationalen Konferenz zum Thema „Operando Characterization of Catalysts at Work“ mit dem Preis für die beste Präsentation ausgezeichnet.

Zudem erhielten drei HI ERN-Wissenschaftler Poster-Preise bei renommierten Konferenzen, ein Forscher wurde mit dem Student Award, EU PVSEC ausgezeichnet.

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